Wofür ist Berlin bekannt?
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das besiegte Deutschland in Westdeutschland und Ostdeutschland (die DDR) geteilt. Auch Berlin war eine geteilte Stadt. Die Berliner Mauer teilte die Stadt in einen westlichen Teil, der zu Westdeutschland gehörte, und einen östlichen Teil, der von der DDR regiert wurde. Zahlreiche Proteste führten zum Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989, zur Wiedervereinigung der Stadt und zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Berlin entwickelte sich zu einer faszinierenden Hauptstadt voller historischer Sehenswürdigkeiten, moderner Hotspots und trendiger Viertel. Ein ideales Reiseziel für einen aufregenden Städtetrip! Lesen Sie weiter unten die Tipps für eine Städtereise nach Berlin.
Kaum eine Stadt auf der Welt atmet so viel Geschichte und hat gleichzeitig ein so hippes Image wie Berlin, die Hauptstadt von Deutschland. Alt und Neu wechseln sich ab mit hippen Vierteln, großen Kaufhäusern, Untergrundpartys, historischen Gebäuden und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten mit besonderen Geschichten. Der Bezirk Mitte ist das Herz von Berlin. Hier finden Sie viele Museen und berühmte historische Highlights wie das Brandenburger Tor, Checkpoint Charlie und den Fernsehturm.
Das künstlerische Berlin befindet sich hauptsächlich im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Hier spazieren Sie an renovierten Gebäuden und dem erhaltenen Teil der Berliner Mauer vorbei, wo Sie künstlerische Graphitzeichnungen bewundern können. Der schicke Teil Berlins befindet sich im Bezirk Charlottenburg. Hier schlendern Sie über breite Boulevards, vorbei an Luxusboutiquen und Plätzen mit Gourmetrestaurants. Zum Nachtleben in Berlin gehören der Alexanderplatz, Am Wriezener Bahnhof (der berühmte Techno-Club Berghain, in einem ehemaligen Elektrizitätswerk) und Friedrichshain-Kreuzberg.
Tipp: Kaufen Sie Ihre Tickets für die Hauptattraktionen im Voraus online und buchen Sie unterhaltsame Stadttouren (z. B. eine Fahrradtour durch Berlin oder eine einzigartige Biertour!).
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Sehenswürdigkeiten in Berlin
Wenn Sie in Berlin sind, sollten Sie sich die folgenden Sehenswürdigkeiten nicht entgehen lassen.
Die Berliner Mauer
Obwohl die Berliner Mauer 1989 größtenteils abgerissen wurde, blieben an mehreren Stellen Teile von ihr stehen. Das längste verbliebene Stück der Mauer (1316 Meter) ist das wichtigste Wahrzeichen Berlins und befindet sich zwischen dem Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke. Nach dem Fall der Mauer haben 118 Künstler die Mauerreste mit Zeichnungen und Gemälden versehen. Dieses bemalte Überbleibsel wurde zum längsten Kunstwerk der Welt: die East Side Gallery.
Die Berliner Mauer in der East Side Gallery.
Checkpoint Charlie
30 Jahre lang war der Checkpoint Charlie in Berlin der einzige Grenzübergang, über den Ausländer mit dem Auto oder Bus nach Ost-Berlin einreisen konnten. Nach dem Fall der Mauer im Jahr 1989 wurde alles, was an den Checkpoint Charlie erinnerte, dem Erdboden gleichgemacht. Im Jahr 2000 stellte die Stadtverwaltung eine Nachbildung des Kontrollpunkts aus den 1960er Jahren an genau der gleichen Stelle auf. Diese Nachbildung ist inzwischen zu einer der Top-Attraktionen Berlins geworden. Das nahe gelegene Museum Haus am Checkpoint Charlie erklärt die Geschichte der Berliner Mauer und des Checkpoint Charlie.
Das Brandenburger Tor und Unter den Linden
Wer Berlin sagt, sagt auch das Brandenburger Tor. Die meisten Postkarten von Berlin zeigen das Bild dieses ehemaligen Berliner Stadttors. Heute ist das Tor das Symbol des wiedervereinigten Berlins und die Kulisse für viele Festlichkeiten.
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Das Brandenburger Tor mit Unter den Linden dahinter.
Eine Städtereise nach Berlin ist nicht komplett ohne einen Spaziergang Unter den Linden. Diese breite Allee verläuft vom Brandenburger Tor bis zum Alexanderplatz. Während Ihres Spaziergangs werden Sie auf mehrere historische Gebäude stoßen, darunter die Humboldt-Universität, das Zeughaus (das Deutsche Historische Museum), das Alte Palais (ehemaliges Palais von Kaiser Wilhelm I.), die Schlossbrücke (Brücke über die Spree) und die Neue Wache (ehemaliges Wachgebäude).
Berlin Alexanderplatz
Dieser berühmte große Platz im Bezirk Mitte verdankt seinen Namen dem Besuch des russischen Zaren Alexander I. im Jahr 1805. Der zerstörte Alexanderplatz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von der DDR-Regierung in einem typisch sozialistischen Baustil wiederaufgebaut. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands beschloss die deutsche Regierung, die bestehenden DDR-Gebäude erneut zu ersetzen. Nehmen Sie sich Zeit für einen Besuch des 365 Meter hohen Fernsehturms. Von der Plattform in 203 Metern Höhe werden Sie eine spektakuläre Aussicht genießen.
Der berühmte Fernsehturm in der Nähe des Alexanderplatzes.
Großer Tiergarten
Wenn Sie den Trubel des lebhaften Berlins für eine Weile satt haben, gehen Sie zum Großen Tiergarten. Dieser 210 Hektar große Park ist die grüne Lunge Berlins. Den Mittelpunkt des Parks bildet der Große Stern mit der markanten Siegessäule in der Mitte. Der Berliner Zoo (Zoologischer Garten) ist Teil dieses Parks. Sehr empfehlenswert für einen Ausflug mit Kindern!
Die Siegessäule im Großen Tiergarten.
Schloss Charlottenburg
Für das größte Schloss in Berlin müssen Sie zum Schloss Charlottenburg fahren. Charlottenburg befindet sich im Westen der Stadt. Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert als Sommerresidenz für die Frau von Kurfürst Friedrich III. erbaut. Einen Besuch in den prächtigen Sälen des Schlosses sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Machen Sie auch einen Spaziergang durch die weitläufigen Gärten, die Versailles nachempfunden sind.
Das Reichstagsgebäude
Ein absolutes Muss für Ihre Städtereise nach Berlin ist ein Besuch des Reichstags, des historischen Gebäudes, in dem das deutsche Parlament (der Bundestag) untergebracht ist. Das 1894 gegründete Gebäude brannte 1933 nieder, wurde unter dem Nazi-Regime wieder aufgebaut, aber am Ende des Zweiten Weltkriegs erneut schwer beschädigt. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde der Reichstag gründlich restauriert und das Gebäude erhielt eine neue futuristische Kuppel. Besucher können den Reichstag kostenlos besichtigen, aber denken Sie daran, Ihren Besuch im Voraus anzumelden.
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Andere Sehenswürdigkeiten in Berlin
- Auf einer kleinen Insel in der Spree, der Museumsinsel, befinden sich etwa fünf interessante Museen mit hauptsächlich archäologischen Sammlungen und Kunstsammlungen. Auf dieser Insel finden Sie auch den Berliner Dom.
- Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz wurde während des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt. Der Stadtrat beschloss, den zerstörten Turm nicht zu reparieren und ihn als Kriegsdenkmal stehen zu lassen.
- Einer der schönsten Plätze in Berlin ist der Gendarmenmarkt. Dieser schöne Platz ist von zwei Kirchen (Französischer Dom und Deutscher Dom) und einem Konzerthaus umgeben.
Museumsinsel.
Berliner Dom.
Berlins schönste Viertel
Berlin-Mitte
Berlin-Mitte ist, wie der Name schon sagt, der zentrale Bezirk in Berlin. In diesem Viertel befinden sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, darunter das Brandenburger Tor, der Alexanderplatz, der Fernsehturm und der Checkpoint Charlie. Wer Berlin zum ersten Mal besucht, sollte sich dieses Viertel auf keinen Fall entgehen lassen. Die belebte Museumsinsel befindet sich ebenfalls in Berlin-Mitte.
Prenzlauer Berg
Dieser Bezirk befindet sich nordöstlich von Mitte. Dieses Viertel gehörte früher zu Ost-Berlin. Zu DDR-Zeiten war es ein tristes Arbeiterviertel, aber seit den 1990er Jahren wurde der Prenzlauer Berg umfassend renoviert. Heute ist es ein angesagtes Viertel mit vielen Terrassen und Geschäften. Wenn Sie abends ausgehen möchten, ist der Prenzlauer Berg der richtige Ort dafür. Sonntags sollten Sie unbedingt den Mauerpark besuchen, wo ein bunter Flohmarkt stattfindet und wo Sie Karaoke singen können.
Friedrichshain
Südlich von Prenzlauer Berg, im ehemaligen Ost-Berlin, liegt der Bezirk Berlin-Friedrichshain. Der Bezirk ist vor allem für die East Side Gallery bekannt, aber auch an anderen Orten können Sie die Arbeit von kreativen Künstlern bewundern. Außerdem finden hier sonntags mehrere Märkte statt, wie zum Beispiel der Flohmarkt auf dem Boxhagenerplatz.
- Fans von Street Art sollten vor allem das RAW-Gelände besuchen, einen Industriekomplex aus der DDR-Zeit, dessen Wände sehr kunstvoll bemalt wurden.
- Außerdem hat Friedrichshain ein pulsierendes Nachtleben und Sie können in den vielen Restaurants entlang der Spree gut essen gehen.
Kreuzberg
Der Bezirk Kreuzberg liegt südlich von Mitte. In diesem Bezirk lebt eine große türkische Gemeinde. Das gibt Kreuzberg ein multikulturelles Flair. Wenn Sie gerne ausgehen, ist Kreuzberg auch der richtige Ort dafür.
Berlin-Neuköln
Berlin-Neuköln befindet sich südöstlich von Kreuzberg. Es ist ein Bezirk, der sich noch entwickelt. Am Maybachufer findet jeden Freitag ein großer türkischer Markt statt. Interessant ist auch der Staatspark Tempelhofer Feld, ein Park, der auf dem Gelände des ehemaligen Berliner Flughafens Tempelhof angelegt wurde.
Charlottenburg
Berlin-Charlottenburg ist ein Bezirk westlich des Stadtzentrums. Hier befindet sich die berühmte Einkaufsstraße Kurfürstendamm und natürlich das Schloss Charlottenburg. Wenn Sie einen stilvollen Abend verbringen möchten, ist dieser stattliche Bezirk der richtige Ort dafür. In Charlottenburg finden Sie zahlreiche Museen, Theater und teure Lokale.
Einkaufen in Berlin
Der Kurfürstendamm ist die Einkaufsstraße Nummer eins in Berlin. Jede Marke, die etwas auf sich hält, hat eine Filiale auf diesem Boulevard. Selbst die Seitenstraßen des Kurfürstendamms sind voll mit Geschäften.
- In der Tauentzienstraße befindet sich das größte Kaufhaus auf dem europäischen Kontinent: das KaDeWe (Kaufhaus des Westens).
- Die neueste Mode und leckere Delikatessen finden Sie in der exklusiven Einkaufsstraße Friedrichstraße.
- Besuchen Sie unbedingt das Quartier 206, ein Einkaufszentrum im Art-Déco-Stil. Bei Dusmann das Kulturkaufhaus finden Sie Bücher, Noten und Filme.
- Bummeln Sie auch durch die Bergmannstraße und die Oranienstraße im Bezirk Kreuzberg, wo Sie eine Mischung aus hippen Bekleidungsgeschäften mit den neuesten Trends und Vintage-Kleidung finden.
- Am Alexanderplatz finden Sie auch zwei bekannte Einkaufszentren: Galeria Kaufhof und Alexa.
Einkaufen in der Friedrichstraße.
Essen & Trinken in Berlin
Wo immer Sie in Berlin spazieren gehen, an fast jeder Straßenecke werden Sie einen Essensstand finden, der die Berliner Spezialität verkauft: Currywurst. Das ist eine Bratwurst mit Ketchup und Currypulver. Bekannt sind natürlich auch die Berlinerbollen: Köstlichkeiten aus frittiertem Hefeteig, gefüllt mit Marmelade oder Sahne. Andere typische Berliner Gerichte sind Eisbein und Schlachteplatte ( kalte Platte mit verschiedenen Fleischsorten). Das bekannteste Bier Berlins ist natürlich die Berliner Weiße.
Ein Berlinerbol.
Ausgehen in Berlin
Wer sich in das Berliner Nachtleben stürzen möchte, kann eine große Anzahl von Kneipen, Clubs und Bars besuchen. Es gibt rund 300 legale Clubs in der Stadt (die Zahl der illegalen ist nicht bekannt), darunter Rock-, Techno- und alternative Clubs. In vielen Nachtclubs in Berlin gibt es keine Sperrstunde, einige öffnen sogar früh am Morgen.
Nachtleben im Stadtteil Prenzleuer Berg.
Die meisten Clubs befinden sich in den Bezirken Mitte, Friedrichshain, Prenzleuer Berg und Kreuzberg. Kreuzberg ist für seine Hipster-Kultur bekannt. Im Bezirk Schöneberg sucht vor allem die LGBT-Community nach Unterhaltung.
Wie viele Tage Berlin?
Berlin ist eine große Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, interessanten Museen und schönen Parks. Um einen guten ersten Eindruck von Berlin zu bekommen und ein Gefühl für die Stadt zu bekommen, empfehlen wir, mindestens 4 Tage dort zu verbringen.
VIDEO: Berlin Film
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