Urlaub Harz – das Harzer Gebirge in Deutschland
Der höchste Gipfel des Harzes, der Brocken, erreicht eine Höhe von 1142 Metern. Der Harz ist das nördlichste Mittelgebirge in Deutschland und befindet sich in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen. Das Gebiet ist etwa 110 Kilometer lang und 30 bis 40 Kilometer breit. Der Eiserne Vorhang – die Grenze zwischen Ost- und Westeuropa – verlief früher mitten durch den Harz.
Naturliebhaber kommen im Nationalpark Harz voll auf ihre Kosten. Tiefe Täler, endlose Wälder, schnell fließende Gebirgsflüsse und plätschernde Bäche, Stauseen, Wasserfälle: Die natürliche Schönheit des Harzes ist eine Reise wert. Im Winter eignen sich die mittelhohen Berghänge des Harzes perfekt für den Wintersport.
Außerdem gibt es in der Gegend einige interessante Städte mit prächtigen Fachwerkhäusern, wie z.B. Quedlinburg und Wernigerode. Romantische Schmalspurbahnen transportieren Touristen zwischen den bekanntesten Städten und bringen Sie auf den Gipfel des Brockens. Ein Besuch in den Bergwerken und Höhlen des Harzes rundet Ihren Urlaub ab.
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Wo kann man im Nationalpark Harz und auf dem Brocken wandern?
Wandern im Harz? Etwa 10 Prozent des Harzes gehören zum Nationalpark Harz, einem geschützten Naturgebiet, in dem Sie unter anderem Luchse beobachten können. Der Nationalpark Harz umfasst eine Fläche von 247 Quadratkilometern. Das Gebiet erstreckt sich von Herzberg im Südwesten bis Ilsenburg im Nordosten und schließt den höchsten Berg, den Brocken, ein. Die ausgedehnten Wälder des Nationalparks bieten endlose Wandermöglichkeiten.
- Der Gipfel des Brockens ist leicht zu Fuß zu erreichen, da zahlreiche Wanderwege dorthin führen. Beispiele sind der Heinrich-Heineweg von Ilsenburg (12 Kilometer), der Goetheweg von Torfhaus (8 Kilometer) oder die kürzeste Route von 5,4 Kilometern von Schierke aus.
- Geübte Wanderer wagen sich auf den Fernwanderweg Harzer Hexen Stieg, einen 100 Kilometer langen Weg quer durch den Harz und über den Brocken.
- Wer keine Lust auf eine Wanderung zum Gipfel hat, kann auch mit einem touristischen Dampfzug der Brockenbahn von Wernigerode oder Schierke aus fahren.
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Der Harzer Grenzweg
Bis 1989 verlief eine schwer bewachte Grenze mitten durch den Harz: die Grenze zwischen der ehemaligen DDR und Westdeutschland. Auf ostdeutscher Seite war die Grenzregion ein verbotenes Gebiet. Niemand durfte sich dorthin begeben, was dazu führte, dass sich vor Ort eine einzigartige Fauna und Flora entwickelte. Wachtürme, Grenzpatrouillen und Stacheldraht waren ein vertrauter Anblick im Grenzgebiet. Der Harzer Grenzweg ist ein 100 Kilometer langer Wanderweg, der der ehemaligen Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland folgt, vom historischen Osterwieck (Spitze!) im Norden bis nach Tettenborn im Süden. Verlassene Wachtürme und Betonstraßen, über die Grenzpatrouillen fuhren, erinnern an die schmerzhafte Trennung der beiden deutschen Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg.
Schöne und charmante Städte und Dörfer im Harz
Suchen Sie nach schönen Fachwerkhäusern und einer perfekten Kombination aus Kultur und Natur? Dann werden Sie von all der Schönheit, die der Harz zu bieten hat, sicher nicht enttäuscht sein. Entdecken Sie die schönsten Orte in dieser Gegend, es gibt viel zu sehen!
Quedlinburg
Eine der schönsten Städte des Harzes ist Quedlinburg. Weltberühmt sind die Fachwerkhäuser der Stadt. Der mittelalterliche Stadtkern Quedlinburgs ist fast vollständig erhalten.
- Das Quedlinburger Schloss, die dazugehörige St. Servatiuskirche und das historische Zentrum der Stadt gehören zum Weltkulturerbe.
- Gehen Sie auf jeden Fall am historischen Zunfthaus‘Zur Rose‘ von 1612, dem Kaufmannshaus‘Weißer Engel‘ von 1623 und dem Börsengebäude von 1683 vorbei.
- Während der deutschen Teilung wurde Quedlinburg aufgrund von Geldmangel stark vernachlässigt, glücklicherweise wurde nach der Wiedervereinigung viel renoviert. Enge Kopfsteinpflasterstraßen und mehr als 1.300 Fachwerkhäuser, darunter das älteste Fachwerkhaus Deutschlands, finden Sie in Quedlinburg.
- Das Zentrum ist weitgehend autofrei, was für Spaziergänge mit Kindern sehr angenehm ist. Leider gibt es nicht viel andere Unterhaltung für Kinder.
- Tipp: Deutschland hat so viele Köstlichkeiten zu bieten, eine, die Sie hier unbedingt probieren müssen, ist der frisch gebackene Käsekuchen.
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Quedlinburg liegt an der ‘Straße der Romanik’, einer Route entlang aller historischen Städte. Die Gegend ist ideal zum Wandern und Radfahren. Möchten Sie andere Städte in der Umgebung besuchen? In der Nähe befinden sich die schönen Städte Thale und Blankenburg. Etwas weiter entlang der Straße der Romanik ist die mehr als tausend Jahre alte Stadt Osterwieck (Tipp!) mit ihren schönen Fachwerkhäusern einen Besuch wert! Für alle, die keine Höhenangst haben: Nach einer halben Stunde Fahrt stehen Sie auf dem “Titan”, der längsten Hängebrücke Deutschlands.
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Goslar
Wenn Sie die Harzregion besuchen, sollten Sie sich Goslar nicht entgehen lassen. Goslar ist dank des Silber- und Kupferbergwerks im Rammelsberg zu einer wohlhabenden Stadt geworden. Dieser Reichtum spiegelt sich in der schönen historischen Altstadt wider, insbesondere rund um den Marktplatz. Der Rammelsberg wurde, wie auch das Stadtzentrum, von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt.
Eine der Hauptattraktionen ist die Kaiserpfalz. Ein Stadtrundgang führt Sie vorbei an Museen, mittelalterlichen Krankenhäusern, Kirchen und reich verzierten historischen Gebäuden. Zwischen den Gebäuden finden Sie einige Hotels, Restaurants und Cafés. Es gibt viele Terrassen, auf denen Sie Ihren Durst mit einem Getränk stillen können. Goslar ist bekannt für sein lokales Gose-Bier und Spargel (saisonal). Lesen Sie hier mehr über Goslar.
Goslar bietet großartige Einkaufsmöglichkeiten; die wichtigsten Einkaufsstraßen in der Fußgängerzone sind die Rosentorstraße, die Hokenstraße und die Fischemäkerstraße. Sie können die Stadt das ganze Jahr über besuchen, es gibt zu jeder Jahreszeit etwas zu tun. In den Sommermonaten finden regelmäßig große Veranstaltungen statt, im Oktober der mittelalterliche Kaisermarkt und im Dezember der berühmte Weihnachtsmarkt. Im Winter liegt oft eine Menge Schnee, was die Stadt sehr stimmungsvoll macht.
Wernigerode
Wernigerode liegt am Fuße des Brockens. Über dem Stadtzentrum erhebt sich das Schloss Wernigerode, wo Sie alles über die Grafen erfahren können, die die Stadt in der Vergangenheit regierten. Sehenswert sind auch die Fachwerkhäuser in der Innenstadt von Wernigerode.
- Besuchen Sie unbedingt das Rathaus aus dem 13. Jahrhundert, das als eines der schönsten in Europa gilt.
- Vergessen Sie nicht das Museum für Kunst und Kulturgeschichte, das zu den meistbesuchten Museen in Sachsen-Anhalt gehört.
- In Wernigerode fährt die Harzquerbahn, eine Schmalspurbahn, auf der Dampfzüge nach Nordhausen verkehren, ab. Die Brockenbahn zum Gipfel des Brockens ist ein Ableger der Harzquerbahn.
Rathaus von Wernigerode.
Ilsenburg
Diese Stadt liegt am nördlichen Rand des Harzes, umgeben von der malerischen Natur des romantischen Ilsetals. Reisen Sie mit der Bahn? Ilsenburg liegt an der Bahnlinie zwischen Bad Harzburg und Wernigerode. Die Stadt wurde als Kurort bezeichnet, vor allem wegen ihrer reinen und gesunden Luft. Ilsenburg liegt an der Straße der Romanik wegen seiner 1000-jährigen Klosteranlage aus dem Mittelalter. Dieser historische Komplex ist definitiv eine der besten Sehenswürdigkeiten von Ilsenburg. Wenn Sie mehr über die Geschichte der Stadt erfahren möchten, besuchen Sie die alte Eisengießerei.
Ilsenburg liegt am Fuße des Brockens, dem höchsten Berg des Harzes. Die Gegend um Ilsenburg ist für Natur- und Wanderfreunde sehr attraktiv, mit schönen Wasserfällen und dichten Wäldern. Wandern Sie den Heinrich-Heine-Pfad zum Brocken entlang der Ilse, eine sehr schöne Route. Spaß für Kinder: Besuchen Sie den Eselreitpark in der Nähe des Waldhotels “Am Ilsestein”.
Bad Harzburg
Wie Ilsenburg ist auch Bad Harzburg eine offizielle Kurstadt. Die Stadt liegt knapp 20 Autominuten von Goslar entfernt, im Norden der Harzregion. In Bad Harzburg können Sie in den Quellen entspannen oder in der Natur aktiv werden. Erkunden Sie das Stadtzentrum mit seinen vielen Fachwerkhäusern, sehen Sie sich die Orgel in der evangelischen Kirche an oder wandern Sie zu den Ruinen des Bündheimer Schlosses auf dem Burgberg. Alternativ können Sie auch mit der Seilbahn auf den Gipfel fahren. Vom Burgberg aus können Sie herrliche Wanderungen unternehmen. Am Hang des Burgbergs befindet sich der Baumwipfelpfad, eine beliebte Attraktion. Im Winter ist Bad Harzburg ein ausgezeichneter Ort für den Wintersport.
Tipp: Besuchen Sie den Radau-Wasserfall, der nur ein paar Kilometer von Bad Harzburg entfernt liegt. Genießen Sie anschließend einen Drink auf der gemütlichen Terrasse am Bach. Schauen Sie sich gleich den malerischen Gasthof an, während Sie dort sind.
Wenn Sie Wellness und Entspannung mögen, ist Bad Harzburg der richtige Ort für Sie. In der Sole Therme gibt es vier Salzwasserpools, Saunen und natürlich die Möglichkeit für Massagen und Schönheitsbehandlungen. Lassen Sie sich verwöhnen! Außerdem gibt es in Bad Harzburg einen Sportpark mit Golf- und Laufbahn, eine Reitschule und Tennisplätze. Für Kinder gibt es den Vergnügungspark Krodoland mit Attraktionen und Spielplätzen im Innen- und Außenbereich, gut für einen Regentag.
Stolberg
Stolberg ist ein bekannter Kurort in der Karstlandschaft des Südharzes nordöstlich von Nordhausen. Die Mutter von Wilhelm von Oranien, Juliana von Stolberg, wurde hier 1506 geboren. Über der Stadt thront die Burg Stolberg aus dem 13. Jahrhundert.
- Die Burg Stolberg wurde kürzlich restauriert und ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Der runde Turm ist der älteste Teil des Schlosses und wurde um 1200 erbaut. Um das Schloss herum befinden sich die Terrassengärten und der Waldpark. Farbenfrohe Blumenbeete und Panoramablicke machen Lust, hier eine Weile zu verweilen.
- Im historischen Stadtzentrum, wo Sie sowohl mittelalterliche Fachwerkhäuser als auch Gebäude aus der Frührenaissance finden, werden Sie sich viele Jahrhunderte in die Vergangenheit zurückversetzt fühlen.
- Stolberg hat eine Besonderheit: Es gibt keine Straßenschilder.
- Das Rathaus, der Saiger-Turm aus dem 13. Jahrhundert und das Münzmuseum sind einen Besuch wert.
Thale
Die Stadt Thale liegt am Anfang des Bodedals, einem der schönsten Flusstäler Deutschlands. Im neunzehnten Jahrhundert entwickelte sich in Thale der Tourismus; die Stadt beherbergte berühmte deutsche Dichter wie Goethe, Heine und Fontane. Der legendäre Hexentanzplatz ist ein Plateau in 454 Metern Höhe, von dem aus Sie einen atemberaubenden Blick über die Stadt und das Tal haben. Von Thale aus fährt eine Seilbahn zum Hexentanzplatz. Auf dem Plateau befinden sich ein Bergtheater, ein Museum und ein Zoo.
Wer mit Kindern im Harz unterwegs ist, sollte sich eine Fahrt mit der Harzbob-Rodelbahn nicht entgehen lassen. Gegenüber dem Hexentanzplatz befindet sich der 403 Meter hohe Granitfelsen Rosstrappe, der mit einem Sessellift vom Tal aus erreichbar ist. Am Ufer der Bode befindet sich eines der größten Heilbäder: die “Bodetaltherme”, die zu jeder Jahreszeit für die ganze Familie geeignet ist.
Blick auf das Bodetal von der Rosstrappe in Thale.
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Andere Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten im Harz
- Der Harz verfügt über mehrere belebte Wintersportgebiete mit Pisten, die sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Skifahrer geeignet sind. Wichtige Wintersportzentren sind der Bocksberg bei Hahnenklee und das Skizentrum Sankt Andreasberg.
- Auch unter der Erde gibt es im Harz viel zu tun. Sie finden zahlreiche natürliche Höhlen, die besichtigt werden können. Darunter die Barbarossa-Höhle bei Rottleben, eine Höhle, die für ihre vielen unterirdischen Seen bekannt ist.
- Die Tropfsteinhöhle Baumannshöhle bei Rübeland ist ebenfalls einen Besuch wert. In dieser Höhle wurden Überreste des ausgestorbenen Höhlenbären gefunden.
- Die Hermannshöhle befindet sich ebenfalls in der Nähe von Rübeland. In dieser Höhle finden Sie nicht nur die Überreste von Höhlenbären, sondern auch Höhlenottern: eine Salamanderart, die nur in Höhlen vorkommt.
Das Erzbergwerk Rammelsberg bei Goslar.
In der Vergangenheit gab es im Harz viel Bergbau. Kupfer, Gold, Zinn, Silber und Eisen wurden aus dem Boden geholt. An zahlreichen Orten im Harz finden Sie alte Bergwerke, von denen einige für Besucher geöffnet sind. Das Erzbergwerk Rammelsberg bei Goslar ist seit mehr als 1.000 Jahren in Betrieb und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dieses gigantische Bergwerk war bis 1988 in Betrieb. Heute können Sie sowohl die überirdischen Anlagen als auch die unterirdischen Schächte besichtigen. Weitere interessante Bergbaustätten sind der Rabensteiner Stollen bei Harztor und die Grube Samson in Sankt Andreasberg.
VIDEO: Harz Film
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