Der junge Staat Montenegro ist ein aufstrebendes Reiseziel mit atemberaubend zerklüfteten Bergen und einer wunderschönen Küste. Aber wo genau sollten Sie sich aufhalten und welche Sehenswürdigkeiten sollten Sie sich nicht entgehen lassen? Finden Sie in diesem Blog heraus, welches die besten Orte in Montenegro sind!
1. Kotor
Das berühmteste und schönste Wahrzeichen Montenegros ist zweifellos Kotor, wo Sie den südlichsten Fjord Europas finden. Tief in der Bucht, eingebettet zwischen steil aufragenden Klippen und umgeben von einer Festungsmauer liegt die alte UNESCO-Hafen- und Handelsstadt Kotor. Die zerklüftete mediterrane Berglandschaft bei Kotor bietet die perfekte dramatische Kulisse für die gemütliche Altstadt. Die Altstadt ist ein Labyrinth aus engen Gassen und Plätzen mit gemütlichen Terrassen, Restaurants, Museen und Sehenswürdigkeiten wie der Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, dem Uhrenturm und mehreren Kirchen und venezianischen Palästen. Am Abend sind die alten Stadtmauern geschmackvoll beleuchtet und die Straßen erwachen mit (Live-)Musik aus den vielen gemütlichen Bars zum Leben.
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2. Lovćen National Park
Wenn Sie von Kotor aus ins Landesinnere fahren, gelangen Sie in die Berge des Lovćen Nationalparks. Dieser Park umfasst etwa 60 km2 des zentralen und hohen Teils des Lovćen-Gebirges. Der 1952 gegründete Park ist nicht nur ein besonders schöner Naturpark, sondern auch eine interessante Quelle der montenegrinischen Geschichte und Kultur. Überall im Lovćen-Nationalpark finden Sie traditionelle alte Steinhäuser, Kirchen und Berghütten (katuns). Die höchsten Gipfel des Nationalparks sind Štirovnik (1749 m) und Jezerski Vrh (1657 m). Auf letzterem befindet sich das berühmte Petrović Njegos Mausoleum, eine der Hauptattraktionen des Parks. Um dieses Mausoleum zu erreichen, müssen Sie 461 Stufen erklimmen, aber dafür erhalten Sie die schönste Aussicht in Montenegro, unter anderem auf die Bucht von Kotor!
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3. Cetinje
Vom Lovćen-Nationalpark aus können Sie weiter nach Cetinje fahren: die alte Hauptstadt Montenegros. Heute ist dies eine kleine Stadt mit etwa 20.000 Einwohnern, aber ein ideales Ziel für einen Tag voller Kultur und Geschichte. In der Altstadt von Cetinje finden Sie zum Beispiel ein Sammelsurium von Barockpalästen und Villen der ehemaligen Königsfamilie Petrović, ehemaligen Botschaften und kleinen Arbeiterhäusern. Die Stadt wird nicht umsonst ‘Museumsstadt’ genannt; hier finden Sie einige der beeindruckendsten Museen des Landes. Die Hauptstraße von Cetinje ist die Njegoševa, eine lange (teilweise autofreie) Straße voller schöner Gebäude, gemütlicher Cafés mit Terrassen und Geschäften.
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4. Budva
Wenn Sie am Strand liegen und nachts feiern wollen, ist Budva Ihr Ort. Budva ist in der Tat der beliebteste Badeort Montenegros und wird nicht umsonst das “Miami von Montenegro” genannt. Aber auch die Altstadt von Budva (Stari Grad) mit ihren gemütlichen roten Dächern, umgeben von hohen mittelalterlichen Stadtmauern, ist seit Jahrhunderten einer der idyllischsten Orte an der Adriaküste. Neben dem alten autofreien Zentrum besteht Budva aus einem neuen Teil mit modernen Bürogebäuden, Einkaufszentren und Unterhaltungsmöglichkeiten. Die Stadt hat Touristen so viel zu bieten, dass sie vor allem im Sommer Horden von Urlaubern anlockt.
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5. Sveti Stefan
Die fotogene Halbinsel Sveti Stefan.
Etwas weiter, etwa 5 Kilometer von Budva entfernt, liegt Sveti Stefan, eine Insel, die vollständig von einem äußerst fotogenen mittelalterlichen Dorf eingenommen wird. Sveti Stefan ist durch eine schmale Straße mit dem Festland verbunden und gehört vollständig zum luxuriösen Aman Resort. Ohne zu bezahlen, ist die Insel daher nicht zugänglich, aber auch vom Festland aus ist sie ein unwiderstehlich schöner Ort, den man für eine Weile besuchen sollte. Auch auf dem Festland gibt es mehrere Dutzend Hotels, die erschwinglicher sind und nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt liegen.
6. Durmitor National Park
Die Tara-Schlucht im Durmitor-Nationalpark.
Der Norden Montenegros besteht größtenteils aus Gebirgszügen, von denen der Durmitor-Nationalpark ein wichtiger Teil ist. Der Park, der seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, schützt das Durmitor-Massiv, das Komarnica-Plateau und die Tara-Schlucht. Die dramatische Landschaft hier kann zu Recht als Naturwunder bezeichnet werden. Der Durmitor bietet ein fantastisches Panorama mit schwindelerregenden Schluchten, uralten Wäldern, glitzernden Bergseen und Dutzenden von Berggipfeln, die über 2.000 Meter hoch sind. Der Bobotov Kuk ist mit 2523 Metern der höchste Gipfel des Parks. Im Winter ist der Durmitor-Nationalpark ein recht beliebtes Skilanglauf- und Skigebiet, während die Sommermonate zum Wandern, Mountainbiken, Rafting und Klettern einladen. Einer der Höhepunkte im Nationalpark Durmitor ist die Tara-Schlucht; der gleichnamige Fluss hat hier eine der längsten und tiefsten Schluchten Europas gebildet. Die tiefste Stelle liegt bei 1300 Metern, womit die Tara-Schlucht sogar zu den tiefsten Schluchten der Welt gehört.
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7. Bar
Im Süden Montenegros liegt die Hafenstadt Bar. Sie besuchen diese Stadt und die umliegenden Dörfer wie Sutomore hauptsächlich, um die schönen Strände zu genießen. Stari Bar (Alt-Bar) liegt 5 Kilometer landeinwärts nördlich von Bar und wurde 1979 von einem Erdbeben heimgesucht, woraufhin die Stadt vollständig verlassen wurde. Die Ruinenstadt erwacht mit ihrem Charme und ihrem reichen historischen Erbe langsam wieder zum Leben. Wenn Sie nach Bar fahren, sollten Sie auch den ‘ältesten Baum Europas’ besuchen, einen über 2.000 Jahre alten Olivenbaum mit einem Umfang von etwa 10 Metern.
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Tags: Montenegro